Begleitung bei Blasenschwäche
11. März 2026Fußbäder mit Heublumen
Jetzt im zeitigen Frühjahr bereits von Heu zu sprechen, ist wohl ein bisschen verwegen. Gewiss sind unsere Augen auf die nach und nach mehr hervorbrechenden Blüten gerichtet. Die Pollenwarndienste haben dahingehend auch genug zu tun. Und dennoch will ich es wagen, denn heute darf ich eine begleitende Maßnahme bei Blasenschwäche aufs Kräutertablett legen. Und dabei spielen nun einmal die Heublumen eine hilfreiche Rolle. Es handelt sich um ein Gemisch von getrockneten Blütenstielen, Samen, Blättern und Stängelstückchen mannigfaltiger Gräser und Wiesenblumen, die eine ganz spezielle Kraft und Qualität besitzen, wenn sie von alpinen Hochflächen stammen. Mit ihnen gehen auch verschiedenste Inhaltsstoffe einher, die dem Wohle unseres Körpers dienen können. Cumarin, Flavonoide, Gerbstoffe und ätherisches Öl sind dort in erhöhtem Maße vorzufinden. Nun sollen alle, die unter einer lästigen Blasenschwäche leiden, insbesondere darauf achten, dass sich ihre Füße nicht zu kalt anfühlen. Es besteht die Möglichkeit, vor allem am Ende eines Tages sich selbst dahingehend eine wohltuende Unterstützung zu gönnen, bevor man ins Bett steigt. Dies geschieht in bewährter Weise durch ein Fußbad. Heublumen steigern auf sanfte und natürliche Art die Durchblutung und sorgen auf diesem Wege für eine verminderte Reizung der Harnblase.
Des Abends anwenden
2 Handvoll qualitätsvolle Heublumen (auch im Fachhandel erhältlich) mit 3 Liter kochendem Wasser überbrühen. Dann 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Danach abseihen und in die bereits mit warmem Wasser gefüllte Fußwanne leeren. Die Füße 10 Minuten lang darin baden und hernach abduschen. Die Fußsohlen abschließend mit ein wenig Johanniskrautöl einreiben. Das bewirkt eine Erwärmung der Füße und ein besseres und ruhigeres Schlafen bei Blasenschwäche. www.kraeuterpfarrer.at
