Fit bleiben
10. März 2026Alantwurzel im Frühling
Meteorologische Übergangszeiten haben ihren eigenen Reiz, indem sich die Landschaft mit ihren Farben und das darauf scheinende Sonnenlicht mit seinem Einfallswinkel verändern. Jetzt im beginnenden Frühjahr sind sie aber genauso tückisch, da es vielen Menschen passiert, zu früh die schützende Kleidung zu reduzieren und die kalten Nachttemperaturen zu unterschätzen. Um nun die Immunkraft auf einem guten Niveau zu halten, stehen wie immer die Heilkräuter bereit. Der Alant (Inula helenium) etwa ist ein Gewächs, das das Seine an gesundheitlicher Unterstützung weitergeben kann. Die oft mächtig hoch aufwachsende Pflanze zählt zur Familie der Korbblütler. In der pflanzlichen Heilkunde wird in erster Linie die Wurzel des Alants verwendet. Der unterirdische Wuchsteil ist in der Regel kräftig ausgebildet. Die Inhaltsstoffe der Alantwurzel setzen sich u. a. aus ätherischem Öl, Harzen Pektin und einem hohen Anteil an Inulin zusammen. Um – was heute unser Thema ist – gut gegen Infekte und andere Erkältungskrankheiten gerüstet zu sein, bildet eine gute Funktion der Verdauungsorgane und der Nieren eine der grundlegendsten Voraussetzungen. In dieser Hinsicht ist es vorausschauend, den Alant als Unterstützung zum Einsatz zu bringen. Und somit kann man darangehen, seine Gesundheit mithilfe der starken Wurzel zu festigen. Sie kann auch dafür verwendet werden, um damit einen stärkenden Tee zu kochen.
Regelmäßig Tee trinken
2 Teelöffel von getrockneter und zerkleinerter Alantwurzel mit 1/4 Liter kaltem Wasser übergießen. Dann kurz aufkochen, von der Herdplatte nehmen und 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Den Tee abseihen und schluckweise trinken, jeweils in der Früh und am Abend 1 Tasse. Diese Anwendung am besten 3 Wochen lang konsequent durchhalten, um so die Abwehrkräfte zu stärken, die vor allem durch eine gesunde Verdauung aufrechterhalten werden. www.kraeuterpfarrer.at
