Getreide hilft bei Atemwegen

22. Februar 2026

Gerste bei Husten

Wenn es jetzt auf den Frühling zugeht, möchten wir wohl alle das beseitigen, was zu den Unannehmlichkeiten der kalten Wochen und Monate zählt. Das heißt nicht bloß, dass das Schneeschaufeln der Vergangenheit angehören soll oder die Garderobe wiederum mit leichterer Kleidung bestückt werden kann. Bei den Atemwegen soll genauso ein Kehraus gemacht werden, damit wir endlich wieder freier atmen können. Ein Hilfsmittel dafür soll nicht übersehen werden: die Gerste (Hordeum vulgare). Das wird nun manche verwundern, weil wir alle wohl andere Assoziationen mit diesem Getreide haben. Doch sehen wir uns einmal die Inhaltsstoffe jener Feldfrucht genauer an. Darin sind sowohl Eiweiß, Kohlenhydrate und Fett enthalten sowie auch wichtige Mineralstoffe samt Aminosäuren. Zu den Erfahrungen der Altvorderen, die sich mit manchen Hausmitteln weiterzuhelfen mussten, zählt ebenfalls eine spezielle Verwendung der Gerste. Sie kann nämlich mithelfen, um einen kräftigen Husten wieder besser in den Griff zu bekommen. Am besten ist es, das Korn in einer sauberen und reinen Form wie etwa in Bioqualität zur Verfügung stehen zu haben, um in weiterer Folge einen konkreten Schritt damit setzen zu können. Immerhin sollten wir uns darum bemühen, frei und unbeschwert atmen zu können. Damit beugen wir auch den chronischen Folgen einer Erkältung vor.

Abkochung für eine freie Lunge

Von reinen und sauberen geschälten Gerstenkörnern werden 50 g mit 1 Liter Wasser übergossen. Sodann auf den Herd stellen und langsam weichkochen. Zum Schluss abseihen und temperieren lassen. Die erhaltene Flüssigkeit noch mit 1 Esslöffel Honig ergänzen. Am besten in eine Thermosflasche füllen und über den Tag verteilt trinken. Diese Vorgehenseise steht vor allem jenen gut an, die sich mit einem festsitzenden Husten herumschlagen müssen. www.kraeuterpfarrer.at

 

Gerste (Hordeum vulgare) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum

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