Reinigende Blütenkraft
20. Februar 2026Die Stockrose hilft entgiften
Da nun die Wetterlage noch ziemlichen Frost mit im Gepäck hat, braucht es auch noch eine Weile, bis sich in der Natur eine wahre Blütenpracht entfalten kann. Doch vergehen die Wochen meist wie im Flug. Danach gilt es, sich dem Garten zu widmen und eine gärtnerische Planung in die konkrete Umsetzung zu führen. Dabei sollte auch die Gewöhnliche Stockrose (Alcea rosea) nicht übersehen werden. Sie liefert schließlich eine Menge an herrlichen Blüten, die jedem Betrachter Freude bereiten. Stockrosen können aber ebenso für das gesundheitliche leibliche Wohl genutzt werden. Die Blütenblätter enthalten nämlich Schleimstoffe, Gerbsäure und zudem einen geringen Anteil an ätherischem Öl. Und so haben schon unsere Vorfahren darum gewusst, die bunten Wuchsteile der Stockrose zu ernten und nach gründlichem Trocknen im Haus aufzubewahren. Gerade jetzt im anlaufenden Frühling ist es klug, den Leib bei seinem stetigen Entgiftungsprozess zu unterstützen und für ein gutes Blutbild zu sorgen. Das kann auf ganz simple Weise angestrebt werden. Es genügt dabei aber nicht, die Stockrosenblüten bloß zu bewundern. Sie sollen in aufbereiteter Form aufgenommen und letztendlich zur Wirkung gebracht werden. Mit einem Aufguss gelingt dies recht einfach. Sobald die Blütenblätter in getrockneter Form zur Verfügung stehen, kann damit begonnen werden.
Aufguss für die Fastenzeit
Von getrockneten Stockrosen-Blütenblättern 2 Teelöffel voll mit 1/4 Liter kochendem Wasser überbrühen. Dann 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Nach dem Abseihen auf Trinktemperatur auskühlen lassen, ein wenig Honig hinzufügen und dann schluckweise zu sich nehmen. 2-mal am Tag je eine Tasse davon konsumieren, am besten 3 Wochen lang. Das hält den inneren Reinigungsprozess am Laufen, den das Blut unentwegt vollzieht. Stockrosen unterstützen zudem eine gute Konstitution der Atemwege. www.kraeuterpfarrer.at
