Krämpfen entgegentreten

19. Februar 2026

Dornige Hauhechel äußerlich anwenden

Mit unserem Bewegungsapparat ist das so eine Sache. Als Babys sind wir dabei, Hände und Füße, Beine und Arme derart zum Einsatz zu bringen, um letztlich aufrecht stehend und gehend das Gleichgewicht zu wahren. Später machen wir uns darüber keine Gedanken mehr, soweit alles einwandfrei funktioniert. Im Erwachsenenalter melden sich dann nach und nach die angesprochenen Extremitäten zu Wort, manchmal auch des Nachts im Bett. Ein Krampf kann uns jäh das ausruhende Vergnügen vergällen. Eine spezielle Pflanze soll uns helfen, dem entgegenzutreten. Die Dornige Hauhechel (Ononis spinosa) kann etwas dazu beitragen. In der Wurzel des zu den Schmetterlingsblütlern zählenden Gewächses sind ätherische Öle, ein geringer Anteil an Gerbstoffen und weitere pflanzliche Substanzen eingelagert. Für gewöhnlich wird dieser unterirdische Wuchsteil der Hauhechel dafür herangezogen, um Probleme mit den Nieren und den Harnwegen zu begleiten. Beim Auftreten von Muskelkrämpfen in den Waden, an Füßen und Händen ist es nun angesagt, eine äußere Anwendung durchzuführen. Für ein Hausmittel, das für dieses Anliegen generiert wird, ist es von Vorteil, einen guten Weißwein als Grundlage zur Hand zu haben. Es sollte also nichts unversucht bleiben, wenn es gilt, wieder ruhig und ausgeglichen schlafen zu können, ohne befürchten zu müssen, dass eine falsche Bewegung einen manchmal sehr schmerzhaften Krampf auslöst. Gleichzeitig ist auch zu bedenken, dem Körper genügend Mineralstoffe zuzuführen. Bei der Dornigen Hauhechel sind wir auf jeden Fall gut aufgehoben, wenn wir deren entspannenden Effekte nicht ungenutzt lassen.

Mit Wein aufkochen

Über 3 volle Esslöffel getrocknete und zerkleinerte Wurzel der Dornigen Hauhechel 1/2 Liter Weißwein gießen. Anschließend beides zusammen kurz aufkochen. Solange ziehen lassen, bis alles wieder ausgekühlt ist. Danach erst abseihen. Die gewonnene Flüssigkeit in eine Flasche füllen und kühl stellen. Beim Auftreten von nächtlichen Waden- und Fußkrämpfen die betroffenen Zonen damit mehrmals am Tag einreiben. Dies kann ein Beitrag dazu sein, diese äußerst unangenehmen Muskelkontraktionen zu vermindern. www.kraeuterpfarrer.at

Dornige Hauhechel (Ononis spinosa) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum