Die Leber unterstützen
15. Februar 2026Rotklee auf der Haut landen lassen
Der Opernball in Wien ist gut über die Bühne gegangen und auch bei weniger prominenten Veranstaltungen wurden die Tanzbeine geschwungen. Selbstverständlich waren und sind auch die Bars bei derlei Events voll und gut bestückt, um keinen durstig nach Hause gehen zu lassen. Der Magen kam sicher ebenfalls nicht zu kurz. Nun gut: bei aller Fröhlichkeit bedarf es aber dann wiederum einer Pflege der inneren Organe, die auf Hochtouren arbeiten müssen. Der Rotklee (Trifolium pratense) bietet hierbei seine Kräfte an. In gar nicht so wenigen Präparaten befinden sich die Inhaltsstoffe der Blüten des Klees, um z. B. den Hormonhaushalt zu regulieren. Diese setzen sich aus ätherischem Öl, Isoflavonoiden, Cumarinen und Glykosiden zusammen. Ein aktuelles Thema ist nun aber die Entgiftung des Organismus, die hauptsächlich von der Leber absolviert wird. Diesen Prozess kann man übrigens auf indirekte Weise gut in Gang bringen. Dies geschieht jedoch nicht sosehr über die Aufnahme von Nahrung als vielmehr indirekt über die Haut. Wie verschiedene andere Kräuter auch kann der Rotklee der Leber eine Unterstützung zukommen lassen. Der Weg, der dabei beschritten wird, nimmt seinen Anfang auf der Haut. In einem wohltuenden Bad ist es möglich, diesen gewünschten Effekt herbeizuführen. Allen wünsche ich nun noch ein paar frohe Stunden beim Feiern des Faschings!
Badezusatz mit Blüten
Im vergangenen Sommer gepflückte und sorgfältig getrocknete Rotkleeblüten besorgen. Ca. 150 g davon in ein Leinensäckchen füllen und in die leere Badewanne legen oder beim Füllen derselben an den Wasserhahn hängen, sodass das heiße Wasser darüber fließt. Zum Abschluss das Säckchen ausdrücken und danach in die Wanne legen. 15 Minuten im temperierten Wasser baden. Diese Anwendung hilft mit, die Leber zu stärken. Gleichzeitig geht von den Rotkleeblüten ein beruhigender Effekt aus, der sich generell als wohltuend erweist. www.kraeuterpfarrer.at
