Um die Augenlider zu pflegen
9. Februar 2026Wermuttee fürs Gesicht
Wer in der Früh aufsteht, führt wahrscheinlich ein eigenes Ritual durch, um gut in den neuen Tag einzusteigen. Ganz Hartgesottene duschen sich beispielsweise mit kaltem Wasser ab, um besser wach zu werden. Das ringt mir durchaus Bewunderung ab. Bleiben wir aber nun bei der Gesichtspflege, die dann und wann auch in der Gegend um die Augen herum vermehrt vonnöten ist. Einen Grund dafür stellt etwa die Bildung von Krusten am Rande der Augenlider dar. Sie können u. a. durch Klimaanlagen hervorgerufen werden. Hier kann uns ein bitteres Kraut gut anstehen. Es ist konkret der Wermut (Artemisia absinthium), der sich dazu eignet, die Haut und deshalb auch das Gesicht besser in Form zu halten. Denn das angesprochene Bittere, das dieses Korbblütengewächs auszeichnet, kann sich als pflegend und entzündungshemmend erweisen. Die Inhaltsstoffe wie Bitterstoffe und ein komponentenreiches ätherisches Öl gehen mit keimwidrigen Effekten einher. Der heutige Tipp richtet sich auf eine Maßnahme, bei der man mit besonderer Sorgfalt vorzugehen hat. Denn es sind gerade die Augen, die eine äußerst sensible Zone darstellen und die ohnehin auch mit fortschreitendem Alter vermehrt unserer Zuwendung bedürfen. Dass hierbei die augenärztliche Kompetenz an vorderster Stelle steht und rechtzeitig in Anspruch genommen werden soll, steht außer Diskussion. Wer jedoch lediglich den Bereich rund um die Augen unterstützen möchte, darf dies sicher auch mit pflanzlicher Kraft vollziehen.
Waschungen bei Krustenbildung
Von getrocknetem und zerkleinertem Wermutkraut vorerst 1 Teelöffel voll mit 1/4 Liter kochendem Wasser überbrühen. Sodann 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Nach dem Abseihen den Tee ein wenig auskühlen lassen. Danach ein Stück geeigneten feinen Baumwollstoff damit tränken und die Gegend rund um die geschlossenen Augen in Form einer vorsichtigen Abreibung waschen. Dies kann mithelfen, eine vorübergehende Krustenbildung am Rand der Augenlider zu entfernen und die Haut zu stärken. Jede Verunreinigung der Augen selbst dabei tunlichst vermeiden. www.kraeuterpfarrer.at
