Transportmittel Suppe

7. Februar 2026

Ringelblume für den Verdauungstrakt

Manchmal passt es, dass eine heiße Suppe auf dem Tisch serviert wird. Recht wohl tut es jedenfalls, wenn jemand ganz durchfroren von draußen kommt und sich aufwärmen möchte. Bei einer Grippe, die einem den Appetit raubt, kann die Suppe die Hauptmahlzeit darstellen. Diesmal darf ich darauf hinweisen, die flüssige Speise zu Hilfe zu nehmen, um damit etwas in den Körper zu transportieren. Das ist ebenfalls mit der Ringelblume (Calendula officinalis) möglich. Dieser Korbblütler ist übrigens auch das Wahrzeichen des Vereines Freunde der Heilkräuter, der seit dem Jahr 1978 versucht, all jenen, die nach einer gesundheitsfördernden und wohltuenden pflanzlichen Unterstützung Ausschau halten, Kenntnis zu vermitteln. In der Ringelblume finden sich etliche wirksame Inhaltsstoffe. So sind dort vor allem in den Blütenblättern Bitterstoffe, Flavonoide, Salicylsäureverbindungen und Carotinoide eingelagert. Auf verschiedenste Weise können diese schöngefärbten Wuchsteile aufbereitet werden, um damit der Haut, der Verdauung und dem Immunsystem eine Hilfe zukommen lassen, die in der Regel auch gut vom Organismus angenommen wird. Um die vorhandene Gesundheit mit der Ringelblume zu begleiten, soll auch dann und wann der Suppentopf fokussiert werden. Die nun geschilderte Weise der Anwendung bedarf nur ganz weniger Mühe.

Ergänzung am Mittagstisch

Getrocknete Blütenblätter der Ringelblume (ca. 1 Esslöffel voll pro Person) vor dem Servieren in eine heiße Suppe geben. Kurz zuwarten und dann die Suppe in die Teller schöpfen. Dabei können die Blütenblätter abgeseiht werden. Es ist aber auch möglich und sogar zuträglich, sie einfach mit auszulöffeln. Durch den Konsum der Ringelblumenblüten wird nämlich die Leber gestärkt, die Tätigkeit der Gallenblase gefördert und der Verdauungsprozess besser am Laufen gehalten. Dies kann ein kleiner Beitrag zum Erhalt der eigenen Gesundheit sein. www.kraeuterpfarrer.at

Ringelblume (Calendula officinalis) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum