Kommt den Nieren zugute

30. Januar 2026

Hagebuttenkerne nicht wegschmeißen

Wer sich noch daran erinnert, wie der Haushalt in früheren Jahrzenten geführt wurde, weiß darum, dass alles, was an tierischen und pflanzlichen Gaben der Natur vorhanden war, tunlichst gründlich aufgearbeitet wurde. Man trachtete nach Möglichkeit danach, nichts wegzuschmeißen, sondern aus allem etwas zu machen. Nach diesem Grundsatz richtet sich auch mein heutiger Ratschlag, bei dem die Hagebutten die Hauptrolle spielen. Sie werden da und dort zu einer Marmelade verarbeitet und es gibt noch weitere Varianten der Nutzung. In den Früchten der Hundsrose sind Fruchtsäuren vorhanden sowie eine Menge an Vitaminen, die wir gerade im Winter dringend benötigen. Gewiss befinden sich diese Inhalte vor allem im Mark. Mein Augenmerk liegt heute jedoch auf den Rückständen bei der Hagebuttenverarbeitung, d. h. auf den Kernen und der Haut, die dabei anfallen. Diese können in gründlich getrocknetem Zustand aufbewahrt und dann und wann genutzt werden. Die angesprochenen Rückstände enthalten auch einen hohen Anteil an Kieselsäure. So sind sie dafür geeignet, die Nieren zu stärken. Es ist ohnehin klug, schon früh damit zu beginnen, diese inneren Organe in einem gesunden und guten Zustand zu halten. Meist „bemerken“ wir jene wichtigen Schaltstellen des Organismus erst, wenn es Probleme damit gibt. Daher hier die Einladung, einen Tee zu trinken.

Aufguss mit Ernteresten

Aus Hagebutten ausgelöste Kerne und Hautstücke der Fruchthülle werden vorerst gründlich getrocknet. Beides zusammenmischen und 2 Teelöffel davon mit 1/4 Liter kochendem Wasser aufgießen. 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Dann abseihen und zusätzlich noch filtrieren. Zuletzt einen Schuss frisch gepressten Zitronensaft beifügen. Den Hagebuttentee schluckweise trinken. Nicht mehr als 2 Tassen pro Tag davon konsumieren. In regelmäßigen Abständen während des Winters praktizieren, um so die Nieren bei „guter Laune“ zu halten. www.kraeuterpfarrer.at

Hagebutten © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum