Spezielle Nagelpflege

22. Januar 2026

Sanikel und Rosenblüten ansetzen

Die Ballsaison steuert bald auf ihren Höhepunkt zu. Das bedeutet für viele, sich dafür vorzubereiten, indem sie nach ihrer Garderobe Ausschau halten. Immerhin soll das Outfit stimmen, wenn man sich dem gesellschaftlichen Event hingibt. Doch gilt es dabei nicht bloß auf die Kleidung zu achten. Die Hände sollen ebenso einen gepflegten Eindruck machen, wenn wir sie uns zum Gruße reichen. Daher habe ich heute einen Tipp parat, der sich auf die Pflege der Nägel richtet. Dies bleibt übrigens das ganze Jahr ein Thema. Ein Kraut, das uns dabei helfen kann, ist der Sanikel (Sanicula europaea). Diese Heilpflanze zählt zur Familie der Doldenblütler und gedeiht vor allem in lichten Laubwäldern. Zu den Inhaltsstoffen des Gewächses zählen hauptsächlich Saponine, Gerbstoffe, pflanzliche Säuren und Flavonoide. Für einen äußerlichen Gebrauch werden in erster Linie die Blätter herangezogen, die auch jetzt im getrockneten Zustand aufbereitet werden können. Die Nägel auf unseren Fingern verdienen nämlich dann und wann eine spezielle Zuwendung. Das ist insbesondere von Bedeutung, wenn etwa das Nagelbett leicht zu Entzündungen neigt. Um diesem Umstand nun zu begegnen, ist es klug, die gute Wirkung der Heilpflanzen gezielt anzuwenden. Hierfür wird am besten ein eigenes Kräuteröl angesetzt, das dann für Einreibungen zur Verfügung steht.
 
Getrocknete Kräuter verwenden

Vom zerkleinerten Sanikelkraut 2 Esslöffel voll mit ebenso viel roten Rosenblütenblättern abmischen. Danach mit 8 bis 10 Esslöffeln kaltgepresstem süßem Mandelöl übergießen. 14 Tage in einem verschlossenen Glasgefäß an einem sonnigen Platz stehen lassen. Nach dieser Frist abseihen und das Nagelpflegeöl in ein braunes Fläschchen füllen. Kühl und dunkel lagern. Dieses Kräuteröl dient vor allem der abendlichen Nagelpflege, die in Form einer Einreibung auch dem Nagelbett und den Randzonen der Fingernägel stärkend zugutekommt. www.kraeuterpfarrer.at

Waldsanikel (Sanicula europaea)

Waldsanikel (Sanicula europaea) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum