Die Mundhöhle pflegen
20. Januar 2026Den Acker-Schachtelhalm aufbereiten
Der Winter nimmt weiter seinen Lauf und mit ihm auch das neue Jahr. Die Weihnachtszeit hat viele süße Verlockungen in Form von Bäckereien und leckerer Schokolade mit sich gebracht. Das blieb wahrscheinlich nicht ohne Folgen für das Körpergewicht. Zudem sind der Bereich der Mundhöhle zusammen mit den Kieferpartien und vor allem unsere Zähne damit herausgefordert gewesen. Ein Grund mehr, um uns heute wieder einmal den Acker-Schachtelhalm (Equisetum arvense) und seine guten Wirkungen ins Gedächtnis zu rufen. Dieses Gewächs findet man recht häufig auf landwirtschaftlich genutzten Flächen. Die Pflanze wird auch gerne als Zinnkraut bezeichnet. In seinen Wuchsteilen ist ein ziemlich hoher Anteil an Kieselsäure eingelagert, weshalb die grünen Pflanzenwedel früher zum Putzen von Zinngeschirr verwendet wurden. Darüber hinaus enthält dieses Heilkraut auch Kalium, Kalzium, weitere Mineralstoffe und Saponin. Mir liegt es nun heute daran, den Interessierten den Acker-Schachtelhalm im Hinblick auf die Pflege der Zähne und des Zahnfleisches näherzubringen. Mit der Sorge um die Gesunderhaltung des Gebisses sollte man sowieso zeit seines Lebens nicht nachlassen. Um diese Bemühungen mit pflanzlicher Kraft zu ergänzen, kann das Gurgeln mit Acker-Schachtelhalm-Tee wiederholt durchgeführt werden. Im Anschluss wird geschildert, wie man dabei vorgeht.
Das Gurgeln vorbereiten
Vom getrockneten und zerkleinerten Kraut des Acker-Schachtelhalms 1 vollen Esslöffel nehmen und mit 1/4 Liter kaltem Wasser übergießen. 3 Stunden lang ansetzen, dann kurz aufkochen. Hernach abseihen und ein wenig auskühlen lassen. Die gesamte Mundhöhle lauwarm damit ausspülen bzw. lang genug gurgeln. Die Inhaltsstoffe des Acker-Schachtelhalms helfen mit, die Kieferpartien zu stärken und das Zahnfleisch möglichst keimfrei zu halten, was direkt auch eine gute Verfassung der Zähne fördert. www.kraeuterpfarrer.at
