Die Haut stärken
13. Januar 2026Die Pfefferminze steht dafür bereit
Was Grenzen für Länder bedeuten können, sehen wir angesichts manch geopolitisch fragiler Verhältnisse da und dort in Frage gestellt. Unser Körper besitzt übrigens auch so etwas wie eine eindeutige Trennlinie zwischen ihm selbst und seiner Umwelt, nämlich die Haut. Um diese nun zu stärken und damit auch alles zu pflegen, was sie umschließt, können wir verschiedene Kräuter zu Hilfe nehmen. Ich möchte heute vorschlagen, es einmal mit der Pfefferminze (Mentha piperita) zu probieren. Diese zu den Lippenblütlern zählende Pflanze finden wir von Frühjahr bis Herbst vor allem in unseren Gärten. Ihr charakteristisches Aroma ist aufgrund eines hohen Gehalts an Menthol unverkennbar. Zusätzlich beinhalten die Blätter der Pfefferminze wertvolle Flavonoide und Gerbstoffe. Die meisten von uns werden wohl dieses Gewächs mit dem Genuss eines Tees in Verbindung bringen. Es ist jedoch auch möglich, die Pfefferminze rein äußerlich zu verwenden. Das dient dann besonders zur Unterstützung der Haut, deren Gewebe nicht immer die nötige feste und straffe Struktur aufweist. Es ist daher ratsam, jetzt die Wochen und Monate bis zum Frühling zu nutzen, um sich der Stärkung der Leibesoberfläche zu widmen. Im Badezimmer lässt sich folgende Anwendung sicher gut durchführen.
Waschung mit Kräuterzusatz
2 Esslöffel voll getrocknete und zerkleinerte Pfefferminzblätter zuerst mit 1/2 Liter kochendem Wasser übergießen. Daraufhin 15 Minuten lang zugedeckt stehen lassen, ehe man das Ganze abseiht. Mit dem gewonnenen und angenehm warmen Absud das Gesicht, den Hals, die Hände und die Füße abwaschen, um dort das Hautgewebe zu stärken. Zusätzlich wird durch diese Maßnahme auch eine fettige Haut mit pflanzlicher Kraft gereinigt. Wenn genug Zeit bleibt, die benetzte Haut an der warmen Zimmerluft von selbst abtrocknen lassen, damit die Wirkung der Pfefferminze noch effizienter entgegengenommen werden kann. www.kraeuterpfarrer.at
