Fördert bessere Durchblutung
12. Januar 2026Wacholder wärmt auf
Im Winter ist es angesichts der niedrigen Außentemperaturen unbedingt nötig, die Räume, in denen wir wohnen und arbeiten, zu heizen. Viel Energie wird dafür verbraucht. Nun, unserem Körper ist auch manchmal kalt oder er fühlt sich zumindest fröstelnd an. Dann ist es gut, um eine Pflanze zu wissen, die uns wieder mehr Wärme verschaffen kann, ohne dass wir sie verheizen. Die Rede ist vom Wacholder (Juniperus communis). Wurde in vergangenen Jahrhunderten vor allem sein Reisig zum Räuchern und Selchen herangezogen, so ist es nun die Frucht des Wacholders, die in vielfacher Weise Verwendung findet. Die Zapfenbeeren des Wacholders enthalten Bitter- und Gerbstoffe sowie ätherisches Öl. Damit geht gleichzeitig eine verdauungsfördernde Wirkung einher. Zusätzlich steckt noch eine Tugend in den kleinen blauen Früchten: nämlich die Förderung der Durchblutung. Dies kann übrigens erzielt werden, indem der Wacholder bloß äußerlich angewendet wird. Da Wärme nun einmal physikalisch betrachtet aufsteigt, ist es wohl sinnvoll, die Füße mit dem Wacholder zu umsorgen. Am einfachsten geht dies im Zuge eines Fußbades, mit dem das Tagewerk abgeschlossen werden kann. Und dafür darf man sich ruhig die Zeit freihalten, bevor die Nachtruhe angetreten wird.
Wärmende Maßnahme
2 Esslöffel reife Wacholderbeeren vorerst leicht in einem Mörser anquetschen. Danach 1 Liter kochendes Wasser darübergießen und 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Zum Schluss abseihen und als Zusatz ins warme Wasser geben. Nun die Füße darin baden (15 bis 20 Minuten lang) und währenddessen die Füße wiederholt kräftig aneinanderreiben. Zum Schluss ganz kurz mit kaltem Wasser abspülen und gut abtrocknen. Das wärmt den ganzen Körper von unten her auf und hilft zudem mit, Erkältungen besser abzuwehren. www.kraeuterpfarrer.at
