Die Nerven stärken

10. Januar 2026

Engelwurz fördert das Selbstvertrauen

Die Frage, wie dem einzelnen Menschen persönlich zumute ist, da er den Blick auf die vor uns liegenden zwölf Monate richtet, kann sicher nur ganz persönlich beantwortet werden. Angesichts vieler Gründe, die womöglich die Hoffnung trüben oder ein Gefühl der Verunsicherung auslösen, darf ich mich heute der Stärkung des eigenen Selbstvertrauens zuwenden. Und dabei können uns auch etliche gottgeschenkte Heilkräuter unterstützen.

Die Echte Engelwurz (Angelica archangelica) hat sich darin schon oft bewährt. In der Wurzel dieses Gewächses sind einerseits ätherische Öle enthalten, andererseits auch Bitterstoffe und Cumarine. Sie besitzt damit vor allem hautstärkende, anregende und darüber hinaus noch krampfstillende Effekte, die bei einer dementsprechenden Aufbereitung und Anwendung auch abgerufen werden können. Jetzt, da wir uns wieder der Realität des schlichten Alltags zu stellen haben, kann es angebracht sein, dann und wann ein wohltuendes Kräuterbad zu nehmen. Das Ziel dabei ist es, über die Wirkstoffe der Engelwurz nicht bloß den Körper fit zu halten, sondern im Zuge dessen ebenso die Seele keineswegs zu kurz kommen zu lassen. Wenn daraus ein gestärktes Selbstvertrauen erwächst, das eine je neu notwendige Gelassenheit auf die Sicht der Dinge dieser Welt nach sich zieht, dann zahlt sich die dafür reservierte Zeit sicher aus.

Ansatz mit getrockneter Wurzel

Zuerst 100 g getrocknete und zerkleinerte Wurzel der Echten Engelwurz mit 2 Liter kaltem Wasser übergießen. Dann 3 Stunden lang stehen lassen. Hernach erst auf den Herd stellen und gut aufkochen. Zum Schluss abseihen, den fertigen Zusatz in die mit warmem Wasser gefüllte Badewanne leeren und 15 Minuten darin baden. Nach dem Heraussteigen gut abtrocknen und die Haut mit etwas Ringelblumen-Salbe einreiben. Das übt eine günstige Wirkung auf den Gesamtorganismus aus und zeitigt außerdem einen stärkenden Einfluss auf unsere Psyche. www.kraeuterpfarrer.at

Echter Engelwurz (Angelica archangelica) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum