Depressive Zustände vermindern

5. Januar 2026

Mit Kalmus in kleinen Mengen

Wie gut es die Sonne mit uns meint, darüber können wir praktisch gar nicht bestimmen. Und der zurückliegende Dezember hat den Menschen, die im Flach- und Hügelland leben, schon einiges abgefordert. Da hatte nämlich der Nebel das Zepter fest in der Hand. Die Tageslänge und die damit verbundene Helligkeit fährt nach wie vor auf Sparflamme. Kein Wunder, dass dadurch so mancher trübsinnig wird. Gott sei Dank gibt es den Kalmus (Acorus calamus). Seine ursprüngliche Heimat liegt auf dem indischen Subkontinent. Seit dem 16. Jahrhundert hat er sich aber ebenso in Europa ausgebreitet, wobei er auch durch Menschenhand gezielt angesiedelt wurde. Immerhin war schon damals seine Wurzel von Interesse. Sie enthält hohe Anteile an ätherischem Öl, an Bitter- und Gerbstoffen. So gesehen liegt es nahe, den Kalmus zum Wohle des Magens zu verwenden, was auch seitens unserer Vorfahren geschah. Doch wissen wir nur allzu gut, dass die pflanzliche Kraft immer auf mehreren Ebenen zur Wirkung kommen kann. Wer gut verdaut, fühlt sich schließlich auch in seiner Haut ganz wohl. Das Immunsystem ist der nächste Profiteur, der hierbei nicht unter den Tisch fällt. Letztendlich ist es die Seele, die an Stärke zulegt, wenn der Leib den Kalmus in Empfang nimmt. Also haben wir nun eine Reihe an Argumenten, die es angezeigt sein lässt, sich diese Gabe der Natur zu Gemüte zu führen.

Zuerst pulverisieren

Ein Stück getrocknete Kalmuswurzel fein zu Pulver reiben und in ein gut verschließbares Glasgefäß geben. Vor dem Mittagessen am besten jeweils eine Messerspitze voll einnehmen und einen Schluck Wasser hinterher trinken. 6 Wochen lang täglich durchführen. Der Kalmus wirkt dann primär auf den Magen und den Verdauungsprozess positiv ein. Dies hilft jedoch in weiterer Folge mit, um mit depressiven Stimmungslagen besser umgehen zu können und im besten Falle auch das Gemüt aufzuhellen. Mit dem Kalmus kommen wir so gesehen besser durch die lichtarmen Wintermonate. www.kraeuterpfarrer.at

Kalmus (Acorus calamus) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum

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