Eine Nascherei gegen den Husten
4. Januar 2026Wie Rosinen helfen können
Die erste Grippewelle ist schon angerollt gekommen und hat leider viele dazu genötigt, ihre Erkrankung im Bett auszukurieren. Manche hat es Gott sei Dank nicht so schlimm erwischt. Dennoch wurde eine große Anzahl an Zeitgenossen zumindest von Schnupfen oder Husten heimgesucht, womit die Betroffenen nun zurechtkommen müssen. Letzterer sollte wie auch die anderen gesundheitlichen Beeinträchtigungen niemals auf die leichte Schulter genommen werden. Ein wenig Naschen ist jedoch erlaubt! Wie meine ich das? Ich möchte heute ein althergebrachtes Hausmittel beschreiben, zu dessen Anrichten die Rosinen benötigt werden. Hierzulande werden die getrockneten Weinbeeren auch gerne als Zibeben bezeichnet, also mit einem Namen, der sich aus der arabischen Bezeichnung ableitet. Die Rosinen enthalten viele Inhaltsstoffe wie verschiedene Säuren, Fruktose und Glukose, Ballaststoffe, weiters Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium, Eisen, Kupfer und Mangan sowie B-Vitamine. Zudem sind sie Träger von so genannten Antioxidantien. Gewiss fanden sie auch in die Formulierung von manchen Redewendungen und Sinnsprüchen ihren Niederschlag. In der Backstube sind sie jedenfalls ein fixer Bestandteil der Zutatenpalette. Um aber nicht ganz vom Thema abzuschweifen, möchte ich zurückkehren zu all jenen, denen ein lästiger Husten das Leben nicht unbedingt versüßt. Um dieses Blatt zu wenden zu versuchen, sollten eben Rosinen hervorgeholt und aufbereitet werden.
Mit Wein oder Traubensaft sotten
2 Esslöffel voll biologische ungeschwefelte Rosinen zusammen mit 1/2 Liter Weißwein oder Traubensaft auf den Herd stellen und kurz aufkochen. Dann von der Kochplatte nehmen, temperieren lassen, in eine Tasse gießen und mehrmals hintereinander einen Schluck davon nehmen. Das trägt dazu bei, dass ein Husten begleitet und darüber hinaus in Richtung Abklingen geleitet wird. Dieses Hausmittel kann – vorausgesetzt, es wird maßvoll angewandt – mithelfen, eine Erkältung gezielter einer Heilung zuzuführen. Für Diabetiker allerdings nicht geeignet! www.kraeuterpfarrer.at
