Den Magen stärken
25. August 2025Latschenkiefer aufbereiten
Mit Sorge blicken wir angesichts der schmelzenden Gletscher auf den Bergen auf die Veränderungen des Klimas. Diesen Herausforderungen haben sich auch die Bäume zu stellen, die sich oft in großen Höhen befinden und dort ihr Leben meistern. An der so genannten Baumgrenze sind es vor allem die Latschenkiefern (Pinus mugo), die sich durch ihren niedrigen Wuchs den alpinen Gegebenheiten angepasst haben und mithelfen, ihre Umgebung über und unter der Erde zu stabilisieren. Die Bergkiefer, wie die Latsche ganz offiziell bezeichnet wird, ist ein Baum, der reich an Harz und an ätherischen Ölen ist. Gerne wird dieses immergrüne Gewächs ja auch in Gärten als gestaltendes Element gepflanzt, so dass es möglich ist, von diesem Nadelbaum ebenso in den Niederungen einen Gewinn für Leib und Seele abzuschöpfen. Wie alle Kiefernarten trägt die Präsenz der Latsche dazu bei, dass die Luft gereinigt und mit sogenannten feinstofflichen Terpenen angereichert wird. In hochkonzentrierter Form finden sich diese Inhalte in den Knospen und in den Nadeln der Latschenkiefer vor. Letztere lassen sich übrigens derart aufbereiten, dass auch der Magen davon profitiert. Ab und an kann eine Stärkung des Verdauungsmuskels nicht schaden.
Ansatz mit Rotwein
Von den Latschen, die im eigenen Garten stehen, können jetzt noch einige grüne Nadeln abgepflückt werden. Dann gut durchtrocknen lassen. 30 g davon etwas zerkleinern und mit 1 Liter gutem Rotwein übergießen. In einem geeigneten weißen Glasgefäß 10 Tage lang verschlossen ansetzen. Täglich einmal durchschütteln. Zum Schluss abseihen und zusätzlich filtrieren. In eine Flasche füllen und im Kühlschrank aufbewahren. 3 bis 5 Esslöffel über den Tag verteilt zu sich nehmen, um so den Magen und seine Tätigkeit zu stärken. www.kraeuterpfarrer.at