Nach großer Anstrengung
23. August 2025Weihrauch zum Wohl der Muskeln
Noch vergangenen Sonntag durfte ich die heilige Messe feiern, die über den Rundfunk sowohl in Ton als auch im Bild übertragen wurde, damit viele auch zuhause mitfeiern konnten. Bei der Gestaltung der Liturgie wurde in der Stiftskirche Geras, von wo aus die Übertragung erfolgte, auf ein wesentliches Element verzichtet: auf den Weihrauch. So möchte ich ihn hier in dieser Kolumne quasi nachreichen, gewiss aber diesmal als gesundheitsfördernde Hilfe in Bezug auf die Pflege der Muskeln und der Gelenke.
Das Harz der Boswellia-Arten (= Weihrauchbaum), das wie bereits erwähnt vornehmlich für den liturgischen Gebrauch innerhalb festlicher Liturgien verwendet wird, hat eben auch wohltuende Eigenschaften, die sich positiv auf den Bewegungsapparat der menschlichen Physis auswirken kann. Die Inhaltsstoffe ätherisches Öl, Harz samt pflanzlicher Säuren und Schleimstoffe des Weihrauchharzes sind besonders dazu angetan. Gewiss muss man sie zuvor aufbereiten, um die angepeilten Effekte auch an die richtige Adresse zu bringen. Sowohl Freizeitaktivitäten als auch touristisch herausfordernde Touren über Stock und Stein bzw. im städtischen Ambiente wirken sich nicht selten belastend auf die Gelenke oder auf die Muskeln aus. Da ist es dann gut, wenn nach derartigen Events etwas greifbar ist, das unser Wohlbefinden wiederherstellt.
Weihrauch-Lotion
Qualitätsvolle Weihrauchkörner, die u. a. aus einer Apotheke bezogen werden können, im Mörser zerkleinern. 3 Wochen lang im Verhältnis 1 : 3 in einem geeigneten Glasgefäß zusammen mit gutem Weißwein oder mit kaltgepresstem Olivenöl verschlossen ansetzen. Nach dieser Frist abseihen, in geeignete Fläschchen abfüllen und kühl lagern. Die Weihrauch-Lotion bzw. der -Ölauszug können für Einreibungen verwendet werden, um strapazierte Muskeln oder einen belasteten Bewegungsapparat wieder zu entspannen bzw. die Schmerzen derselben zu lindern. Mehrmals am Tag durchführen. www.kraeuterpfarrer.at