Bei Irritationen der Haut
22. August 2025Mit Efeu begleitend vorgehen
Wer eine Reise tut, der kann was erzählen. Hoffentlich bringen möglichst viele schöne Erzählungen von ihren Urlaubsdestinationen nach Hause. Trotz vieler Verbesserungen in der Hygiene der Unterkünfte bleibt so manch einer nicht vor Beeinträchtigungen auf der Haut gefeit, die meist durch Milben ausgelöst werden. Um nun hierbei zu einer pflanzlichen Hilfe greifen zu können, wird heute wieder einmal der Efeu (Hedera helix) gleichsam auf die Bühne gebeten. In den Blättern des kletternden Gewächses steckt auch einiges an Unterstützendem. Die Palette der Inhaltsstoffe des Efeus ist vor allem mit Flavonoiden, Saponinen, Triterpenen und Kaffeesäurederivaten bestückt. Im Hausgebrauch ist es angesagt, die mauererobernde Pflanze lediglich für einen äußerlichen Gebrauch heranzuziehen, wobei wiederum ihre antimikrobielle Kraft das Ihre zur Besserung manch unangenehmer Umstände beitragen kann. Leider kommt es wie oben bereits erwähnt gar nicht so selten vor, dass sich auf der Außenschicht des Körpers Parasiten wie etwa Milben festsetzen können, deren Anwesenheit eine Reizung bzw. eine Entzündung der Haut zeitigt und als Folge wiederum einen Juckreiz auslöst. Gewiss bedarf es dann einer fachkundigen dermatologischen Begutachtung. Als Begleitung der daraus folgenden Therapien ist es ergänzend möglich, den aufbereiteten Efeu zusätzlich anzuwenden.
Essig-Ansatz für Einreibung
100 g kleingeschnittene frische Efeublätter mit 1 Liter Apfelessig übergießen und daraufhin in einem verschlossenen Glasgefäß 8 Tage lang bei Zimmertemperatur ansetzen. Dann abseihen und in braune Fläschchen füllen. Dieser Efeuessig wird 1 : 3 mit Wasser verdünnt und so auf den juckenden Hautstellen verrieben. Von allein auf der Haut eintrocknen lassen. Das stärkt dieselbe, wenn sie unter parasitär bedingten Reizungen leidet. Am besten 2 Wochen lang durchführen, um einen beabsichtigten Erfolg zu erzielen. www.kraeuterpfarrer.at