Für lockere Muskulatur

16. März 2025

Gänsefingerkraut aufbrühen

Immer schön locker bleiben! – so lautet ein Appell bei vielen Gelegenheiten. Nun gut, die Gelassenheit, die damit gemeint sein kann, ist eine Sache. Andererseits tut sich unser Körper damit oft gar nicht so leicht. Man denke nur an Verspannungen, eine schlechte Haltung oder an plötzlich auftretende Krämpfe. Mutter Natur hat gerade für Letzteres etwas für uns vorgesehen, das wir nutzen dürfen. Es handelt sich dabei um das Gänsefingerkraut (Potentilla anserina). Es breitet sich des Sommers auf Wiesen und Wegrändern aus und fällt dabei nicht gleich ins Auge. Die gelben Blüten des zur Familie der Rosengewächse zählenden Krautes sind auch eher klein ausgebildet und zeigen sich nur für kurze Zeit. Zu den Inhaltsstoffen des Heilkrauts zählen Gerb-, Bitter- und Schleimstoffe sowie auch Flavonoide. Sind wir nun auf der Suche nach einer Unterstützung, um mit Krämpfen besser umzugehen, dürfen wir ruhig denen Vertrauen schenken, die vor uns bereits wertvolle Erfahrungen mit dieser Wiesenpflanze gemacht haben. Wenn wir jetzt im beginnenden Frühjahr unseren Aufenthalt in der Freizeit erneut nach draußen verlegen, kann es sein, dass wir die Gelenke im Zusammenhang mit Sport und Freizeit wieder mehr als sonst beanspruchen und mit ihnen ebenso die verschiedenen Muskeln. Die Folge sind dann leidige Krämpfe, die z. B. an den Waden oder Füßen auch des Nächtens auftreten können. Ein Tee stellt in so einem Fall eine gute Begleitung dar.

 

Entspannung fördern

2 Teelöffel voll getrocknetes und zerkleinertes Gänsefingerkraut mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen. Daraufhin 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen, dann abseihen. Morgens und abends jeweils 1 Schale dieses Tees ungesüßt trinken, am besten 3 Wochen lang. Dies kann sich als lockernd und entspannend erweisen, wenn vorübergehend Muskelkrämpfe auftreten, die sich vor allem an den Beinen und Füßen einstellen können. www.kraeuterpfarrer.at

Gänsefingerkraut oder Anserine (Potentilla anserina) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum Karlstein/Thaya