Die Magentätigkeit fördern
15. März 2025Fenchel tut ihr gut
Wer fastet, der gönnt sozusagen dem Magen eine Pause, die ihm sicher zusteht. Denken wir nur daran, dass es den meisten von uns sehr leichtfällt, ihn zu füllen und ihm damit genügend „Arbeit“ zukommen zu lassen. Ich möchte den Kategorien voll und leer noch eine dritte hinzufügen: es handelt sich hierbei um die ausbalancierte Konstitution des Magens bzw. um die Produktion von ausreichend Magensaft. Mit dem Fenchel (Foeniculum vulgare) soll heute das Verdauungssekret Beachtung finden, das im Muskelorgan Magen direkt gebildet wird, damit die aufgenommene Nahrung für den weiteren Prozess der Verwertung im Darmtrakt aufbereitet werden kann. Nun verhält es sich von Person zu Person derart, dass es davon ein Zuviel und auch ein Zuwenig geben kann. Bei Letzterem ist der Fenchel mitsamt seinen Substanzen dazu angetan, die Produktion des Magensaftes anzukurbeln. In seinem Samen finden sich verschiedene Inhaltsstoffe, die vor allem durch das Vorhandensein von ätherischem Öl dominiert wird. Fenchelsamen können für mehrere Bereiche des Körpers genutzt werden. Bleiben wir aber diesmal beim Magen und dem Vorwärtskommen der Verdauung. Wie gesagt: ist jemandem bewusst, dass es einer Unterstützung für die Steigerung der Sekretion des Magensaftes bedarf, kann u. a. der Fenchel gezielt und maßvoll Verwendung finden.
Unterstützung für den Magen
Vorerst werden Fenchelkörner fein zermahlen, bis ein Pulver daraus entsteht. Dieses wird am besten in einem verschließbaren Glasgefäß aufbewahrt. 3-mal täglich je 1 Teelöffel voll davon einnehmen und einen Schluck Schwarzen Johannisbeer-Saft nachtrinken. Diese Maßnahme kann dazu beitragen, dass die Produktion von Magensäure bzw. des Magensaftes gesteigert wird, was wiederum eine gute Verdauung der Mahlzeiten nach sich zieht. www.kraeuterpfarrer.at
Fenchel (Foeniculum vulgare) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum Karlstein/Thaya