Gut für Hände und Füße
10. März 2025Die Goldrute stärkt die Haut
Vielleicht steht gerade der Frühlingsputz an. Wir wollen Haus und Garten wieder aufmöbeln und schöner gestalten. Da bleibt es wohl nicht aus, dass bei manch energieaufwendiger Tätigkeit unsere Hände vermehrt zum Einsatz kommen und ebenso die Füße. Gott sei es gedankt, dass die Kräuter immer etwas Gutes zu bieten haben. Das soll nun nicht brach liegen bleiben, sondern vielmehr einen Nutzen bringen. Mit der heute aufgezeigten Heilpflanze möchte ich daher gleichzeitig die Aufmerksamkeit auf die äußersten Enden unserer Gliedmaße hinlenken. Die Echte Goldrute (Solidago virgaurea), die zu den Korbblütlern zählt, hält einiges bereit, das der äußerlichen Pflege des Körpers dient. Werfen wir vorerst einen Blick auf die Inhaltsstoffe des Gewächses. Neben Mineralstoffen und ätherischem Öl ist es vor allem der Anteil an Gerbstoffen, die sich günstig auf die Haut an Händen und Füßen auswirken. Neben einer so genannten Mani- bzw. Pediküre ist es daher nicht schlecht, bei der Körperpflege auch die Wirkstoffe der Pflanzen regelmäßig zum Tragen kommen zu lassen. Die Abendstunden sind es, die vornehmlich dazu angetan sind, nach einem vollbrachten arbeitsreichen Tag ein wenig auf sich selbst zu schauen. Ein Hand- bzw. ein Fußbad tun dann sicher ganz gut. Übrigens ist es sowieso sinnvoll, nach dem Winter die Haut auf unseren Extremitäten vermehrt zu umsorgen. Schauen wir also rechtzeitig drauf, dass gerade das heute Genannte nicht zu kurz kommt. Die Kraft der Natur ist es wert, wieder vermehrt zum Einsatz gebracht zu werden.
Badezusatz anrichten
50 g getrocknetes und zerkleinertes Goldrutenkraut mit 1 bis 1,5 Liter kaltem Wasser übergießen und 10 Minuten lang aufkochen. Von der Herdplatte nehmen, abseihen und in eine bereits mit Wasser gefüllte Wanne hineingießen. Temperieren und 15 Minuten lang die Füße darin baden. Auf gleiche Weise kann ein solches Bad auch mit den Händen durchgeführt werden. Das stärkt und pflegt die Haut, macht sie widerstandsfähiger und verleiht eine geschmeidige Struktur. Jetzt nach dem Winter kann diese Maßnahme in regelmäßigen Abständen ein paar Mal angewandt werden. www.kraeuterpfarrer.at
Echte Goldrute (Solidago virgaurea) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum Karlstein/Thaya