Den Stuhlgang regulieren

20. Februar 2025

Unterstützung durch das Sauerkraut

Gesunde und einfache Kost ist gar oft Mangelware. Viel einfacher ist es dagegen, sich zwischendurch mit so genanntem, Fastfood einzudecken und damit gerade während des Berufsalltags über die Runden zu kommen. Und wer nimmt sich heute noch Zeit, um die Produkte aus dem Garten und vom Feld einzulagern? Das war vor über 200 Jahren noch ganz anders. Das Sauerkraut etwa, das zum selbstverständlichen Inventar der Speisekammern bzw. der im Keller gelagerten Reserven zählte, wurde sogar auf Anordnung Kaiser Josephs II. beworben. Er ordnete an, dass selbst die Pfarrer bei der Predigt über dessen Wert zu sprechen hätten. Das Weißkraut liefert die Grundlage für das Sauerkraut, das mithilfe eines eigenen Gärungsprozesses haltbar gemacht wird. Es ist reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Milchsäure. Zudem enthält es Cholin, das die Darmbewegung fördert. Und genau das Letztere ist es, was das gezielte Konsumieren von Sauerkraut sinnvoll erscheinen lässt. Immerhin klagen nicht selten manche, dass sie unter einer immer wiederkehrenden Verstopfung leiden würden. Um nun den Stuhlgang wieder mehr zu regulieren, kann die einfache Kost also exakt das Richtige sein. Voraussetzung hierfür ist, dass auch der Magen diese Zuspeise verträgt. Vielleicht mag es dann angebracht sein, das Sauerkraut in Form eines Salates, der mit Olivenöl, Zwiebeln und ein wenig Kümmel angemacht wird, zu essen.

 

Regelmäßig konsumieren

100 bis 200 g Sauerkraut roh oder als Salat angerichtet über den Tag verteilt essen. Dies kann im Rahmen der Hauptmahlzeiten oder im Berufsalltag auch zwischendurch geschehen. 3 Wochen lang täglich durchführen, um so einem vermehrt auftretenden harten Stuhlgang entgegenzuwirken. Die Verträglichkeit gegenüber dem Sauerkraut ist natürlich Bedingung dafür, dass eine derartige Maßnahme praktiziert wird. Andernfalls sind alternative Gaben der Natur wie etwa der Leinsamen anzusteuern. www.kraeuterpfarrer.at

Kraut aufgeschnitten, mit Kümmel © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum Karlstein/Thaya