Ausgleichend und entspannend

17. Februar 2025

Lindenblüten für die Nerven

Jetzt, da sich der Winter wieder kräftiger zurückgemeldet hat, ist es sicher klug, weiter auf die eigene Gesundheit zu achten und sich in diesem Sinne etwas Gutes zu gönnen. Zudem verwundert es wohl nicht, wenn durch manche Ungewissheiten im privaten und gesellschaftlichen Bereich unsere Nerven zusätzlich vielem standhalten müssen. Wie immer an dieser Stelle soll daher ein Weg aufgezeigt werden, der die Hilfe der Pflanzen nahelegt und praktisch umsetzbar machen lässt. Die Lindenblüten sind wohl eine ganz gute Möglichkeit, die uns die Natur dahingehend anbietet. Sie beinhalten neben Schleim- und Gerbstoffen ebenso Flavonoide und ätherisches Öl. Trinkt jemand einen Tee, der mit den Lindenblüten aufgegossen wurde, so kann auf diese Weise das Schwitzen gesteigert werden, was angesagt ist, wenn es eine Grippe im Bett auszukurieren gilt. Von den Lindenblüten geht außerdem noch eine beruhigende und ausgleichende Wirkung aus. Das darf man wiederum vermehrt ins Auge fassen, wenn eine Phase der nervlichen Anspannung durchgemacht werden muss. Gewiss ist dann der Beistand durch Menschen, die unser Vertrauen genießen, besonders wertvoll. Aber die Lindenblüten besitzen auch eine hilfreiche Komponente, vor allem dann, wenn ihre Wirkkräfte auf der Haut landen.

 

Badezusatz anrichten

Von getrockneten Lindenblüten ca. 100 g mit 3 Liter kochendem Wasser überbrühen. Sodann 1 Stunde zugedeckt ziehen lassen. Abschließend abseihen und dem bereitgestellten warmen Wasser in der Wanne beifügen. 1/4 Stunde lang ein Vollbad nehmen. Diese Maßnahme eignet sich vor allem, um damit den Tag zu beschließen. Die beruhigende und ausgleichende Kraft kommt auf diese Weise der Qualität eines erholsamen Schlafes zugute und stärkt so auch unsere Nerven. www.kraeuterpfarrer.at

Lindenblütenzweig (Tilia) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum Karlstein/Thaya