Einreibung für den Bauch
17. Dezember 2024Quendel in Öl ansetzen
Kräuter können ganz verschieden zum Einsatz kommen. Das zeigen uns die vielen Produkte, die uns zur Verfügung stehen, um einerseits unsere Gesundheit aufrecht zu erhalten und auf der anderen Seite dem allgemeinen Wohlbefinden dienen zu können. Beides hängt aufs Engste miteinander zusammen. Heute soll einmal der Quendel (Thymus serpyllum) den Ton angeben, wenn es gilt, einen ganz konkreten Ratschlag an viele Interessierte weiterzugeben. Dieser Lippenblütler wird auch als Sand- oder Feldthymian bezeichnet. Zuerst ist es sicher vorrangig, die Wirkkräfte des Quendels aufzuzeigen. Sie werden durch die Inhaltsstoffe des Gewächses an die Physis weitergegeben. Zu den Substanzen des Quendels gehören vor allem ätherisches Öl, das wiederum das Terpen Thymol enthält. Das Heilkraut ist ein hervorragender Helfer, wenn es gilt, entzündete Atemwege zu unterstützen. Aber andere Zonen des Körpers dürfen auch von ihm profitieren. Die Haut unseres Körpers etwa, auf der ein selbst hergestellter Quendel-Ölauszug aufgetragen wird, leitet den positiven Effekt, der von diesem würzigen Kraut ausgeht, an den inneren physischen Bereich weiter. So ist der Bauch eine prädestinierte Zone, auf dem eine pflanzlich bereitgestellte Wohltat ihre gute Wirkung zeitigen kann. Eine entspannende Maßnahme ist wohl dann vonnöten, wenn der Magen- und Darmbereich durch krampfartige Zustände belastet wird. Vielleicht ist es klug, sich selbst ein Hausmittel zuzubereiten, das dann zum Einsatz kommen darf.
Entspannend und entkrampfend
50 g getrocknetes und zerkleinertes blühendes Kraut des Quendels in einem geeigneten weißen Glasgefäß mit 1/2 Liter kaltgepresstem Olivenöl übergießen. Danach 3 Wochen lang verschlossen im warmen Zimmer stehen lassen. Zum Schluss abseihen und in braune Fläschchen füllen. Zur Entspannung des Magen- und Darmbereiches wird am Abend vor der Bettruhe der gesamte Bauch mit dem Quendel-Ölauszug eingerieben. Auch nach einem anstrengenden und aufreibenden Arbeitstag kann diese wohltuende Anwendung praktiziert werden. www.kraeuterpfarrer.at
Quendel (Thymus serpyllum) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum Karlstein/Thaya