Wille und Gesundheit
9. September 2022 Das Heidekraut vereint beides
Wo sitzt das Zentrum der beeinflussbaren Regungen des Menschen? Hermann-Josef Weidinger hat diese Frage so beantwortet, indem er in einer seiner vielen Schriften auf den Willen verweist. Ist dieser stark und gottgefällig, dann gebiert er förmlich gute Taten. Und ein starker Wille prägt immerhin unsere ureigene Persönlichkeit. Zudem dient er auch der Gesundheit. Daher möchte ich heute auf das Heidekraut (Calluna vulgaris) verweisen, das mit den eben gehegten Überlegungen durchaus etwas zu tun hat. Dieses Gewächs beinhaltet vor allem Gerbstoffe, Flavonglykoside, Arbutin und auch Saponine. In der Regel wird ein Aufguss mit Heidekraut dazu herangezogen, um die Reinigungsfunktion des Blutes zu steigern. Das kann gerade bei Ekzemen oder Hautausschlägen von Vorteil sein. Aber es kann auch darüber hinaus der willensstärkende Effekt in Betracht gezogen werden, der mit der Verwendung dieser Pflanze einhergeht. Immerhin sind Geist und Seele eine Einheit. Und die jeweilige körperliche Verfassung spiegelt sich auch im Gemüt wider. So will ich diesmal den Verweis geben, die Grundlage für eine geistige Klarheit und Entschlossenheit zu schaffen, die mit dem Einsatz von Heilkräutern unterstützt werden kann. Im Heidekraut finden wir sicher einen guten Partner, der uns die Wege dorthin zu ebnen vermag.
Aufguss mit Heidekraut
Von getrockneten und zerkleinerten blühenden Triebspitzen des Heidekrautes 2 Teelöffel voll mit ¼ Liter kochendem Wasser übergießen. Dann 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Nach dem Abseihen bei annehmbarer Trinktemperatur schluckweise zu sich nehmen. Dies ist vor allem gleich am Morgen ratsam, bevor noch das Frühstück beginnt. Tagsüber ist es sinnvoll, am Nachmittag ein zweite Schale davon zu trinken, um so einen angestrebten Gesundungswillen zu stärken. www.kraeuterpfarrer.at
Heidekraut oder Besenheide (Calluna vulgaris) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum Karlstein/Thaya
Heidekraut oder Besenheide (Calluna vulgaris) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum Karlstein/Thaya
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