Pause mit Obst
30. Dezember 2019Vielleicht einmal mit Birnen
Das alte Jahr neigt sich dem Ende zu. Vielleicht sind die einen froh, dass man die Festtage zu einem guten Teil hinter sich gebracht hat. Andere wiederum suchen noch schnell, das Anstehende zu erledigen, Rechnungen zu zahlen oder eben für Silvester das Nötige einzukaufen. Und hoffentlich ist es den meisten gegönnt, zur Ruhe zu finden und aufzutanken. Der Organismus dankt es einem ebenfalls, wenn er nicht zu viel an Anstrengung auferlegt bekommt. Also, am besten eine Pause einlegen, auch beim Schlemmen und Feiern. Die Birnbäume (Pyrus communis) in den Gräten haben das Ihre für das zurückliegende Jahr schon geleistet. Blühen, Reifen und Fruchten liegen bereits in der Vergangenheit. Gott sei Dank sind jedoch genügend Reserven übriggeblieben, die es uns ermöglichen, nach Herzenslust auf dieses wertvolle Obst zurückzugreifen und den Nutzen bis weit in den Frühling hinein abzuschöpfen. Die Birnen sind nicht nur reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen; sie versorgen uns zudem mit Flüssigkeit und Ballaststoffen. Im Körper findet ja ein permanenter Reinigungsprozess statt, dem man eben durch den Genuss von Naturgegebenem genügend Raum einräumen sollte. Das kann geschehen, indem man zwischen den Feiertagen einen eigenen Obsttag mit Birnen gestaltet. Mit ein bisschen Disziplin kann dies durchaus erfolgreich gelingen. An dieser Stelle möchte ich wieder einmal dazu aufrufen, den heimischen Obstbau zu fördern und zu unterstützen, indem man vor allem regionale Produkte kauft und auch dementsprechend konsumiert. Die Gesundheit, die wir zum Neujahr allen zurufen und wünschen, kommt dann sicher nicht zu kurz.Birnentag
An einem Tag nimmt man außer 1 1/2 bis 2 Kilogramm Birnen keine anderen Mahlzeiten zu sich. Sie können roh oder auch gekocht gegessen werden. Gewiss ist es möglich, zusammen mit dem Obst auch ein wenig Brot, Butter- oder Sauermilch bzw. Joghurt zu konsumieren. Ein solcher Obsttag hilft mit, die Verdauung zu entlasten und überschüssiges Wasser, das sich u. a. bei Anschwellungen ansammelt, aus dem Körper abzuführen. Gewiss ist dies nur dann angesagt, wenn man nicht an Diabetes leidet. www.kraeuterpfarrer.at
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