Wohltat für den Kopf

Gänseblümchen erleichtern Schmerzen

Wodurch macht eine Pflanze auf sich aufmerksam? Die einen duften besonders stark, so dass man sie bereits aus einiger Entfernung wahrnimmt. Die meisten jedoch zieren sich mit herrlichen Blüten, die unsere Blicke in ihren Bann ziehen und eben weit besser sichtbar sind als etwa die Blätter, die oft mit dem Grün der benachbarten Gewächse verschmelzen. Die Gänseblümchen (Bellis perennis) liefern dafür ein gutes Beispiel. Ihre Blütenköpfe geben uns ein eindeutiges Signal des Vorhandenseins. Den Anregungen der so genannten Signaturenlehre folgend, dürfen wir ruhig den Schluss ziehen, dass ein Heilkraut mit einem schönen Kopf höchstwahrscheinlich Wirkstoffe in sich trägt, die dem menschlichen Haupt guttun. Bei Kopfschmerzen, die zu einem Großteil lediglich ein Symptom darstellen, darf man sich also fragen, wo denn die eigentlichen Ursachen für den misslichen Umstand liegen. Manchmal ist u. a. die Leber dafür verantwortlich, dass vermehrt Kopfweh auftritt. Bei einem so genannten „Kater“, der aus einem zu tiefen Blick ins Glas resultiert, braucht man wohl keine weitere Erklärung für seine Beschwerden. Dennoch gibt es zudem viele andere Gründe, warum die Leber beeinträchtigt oder geschwächt ist. In jedem Fall sollte man zwischen dem inneren Organ und dem Kopf in einer guten Weise vermitteln, bevor einem der Kopf zu „platzen“ droht. Eine intakte Funktion der Verdauungsorgane sollte uns auf jeden Fall am Herzen liegen. Im Gänseblümchen hat der Schöpfer dem Menschen eine probate Hilfe zur Seite gestellt, die man zu jeder Jahreszeit in Anspruch nehmen kann.

Blüten und Blätter aufgießen

2 Teelöffel voll getrockneter und zerkleinerter Blätter und Blüten der Gänseblümchen übergießt man mit 1/4 Liter kochendem Wasser und lässt beides zusammen 15 Minuten lang zugedeckt ziehen. Nach dem Abseihen schluckweise trinken, am besten in der Früh und am Abend1 Tasse, und zwar 1 Woche lang pro Monat. Diese Anwendung kann dazu beitragen, Kopfschmerzen zu mindern und unterstützt gleichzeitig die Tätigkeit der Leber.

Gänseblümchen (Bellis perennis) ⓒ Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum Karlstein/Thaya





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