Zwei Körner als Unterstützung

Für Wellensittiche bei der Mauser

Die Schöpfung ist vielfältig und großartig. Das Faszinosum, das von Tier und Pflanze ausgeht, kann man nur schwer in Worte fassen. Es ist zudem ein spannendes Unterfangen, ein vertrautes Verhältnis zu so manchem Geschöpf anzubahnen, das mit uns das Leben teilt. Deswegen hat der Mensch schon bald begonnen, wilde Tiere zu zähmen und sie zum eigenen Nutzen, oft jedoch zur eigenen Freude zu halten und zu züchten. Fremdländische Vögel werden bis heute gerne in Käfigen und Volieren unter hoffentlich artgerechten Bedingungen gehalten. Buchweizen und Sesam sollen heute hervorgehoben werden, weil ich einen Tipp in Bezug auf die Haustiere namens Wellensittich geben möchte. Die warme Jahreszeit bereitet nämlich gerade diesen kleinen Papageien eine Freude. Wenn wir unter der Hitze stöhnen, fühlen sie sich erst so richtig wohl. Der Energieaufwand ist in den sonnenreichen Tagen ein relativ geringer, was jedoch für notwendige Erneuerungsmaßnahmen gut genutzt werden kann. Das Federkleid sollte auf jeden Fall gewechselt werden. Im Fachjargon heißt diese Phase schlicht und einfach Mauser. In den Samenkörnern finden sich viele wertvolle Substanzen wie etwa Kalzium, Kalium und auch Kieselsäure. Aber es sind ebenso Fettsubstanzen und Eiweißstoffe, die das Ihre zu einer besseren Neubildung des Gefieders beitragen können. Das sollte man bedenken, wenn man rund um die Wellensittiche auf einmal mehr Federn am Boden vorfindet als sonst. Wer sich daher um das Wohl seiner flugfähigen Freunde Gedanken macht, kann sich der guten Erfahrungen so mancher Vogelzüchter und Haustierliebhaber bedienen und sie selbst für die Vögel zur Umsetzung bringen.

Ergänzung des Futters

Befinden sich Wellensittiche in der Mauser, so ergänzt man das Futter durch eine Beigabe von ein wenig Buchweizensamen. Zusätzlich gibt man auch einen Anteil an Sesamkörnern dazu. Letztere kann man zusätzlich leicht anrösten, um sie besser verdaulich zu machen. Ihr hoher Ölgehalt bringt eine gute Unterstützung während der Bildung der neuen Federn mit sich.

Buchweizen (Fagopyrum esculentum) ⓒ Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum Karlstein/Thaya





Kommentare geschlossen.