Ein Hund ist auch nur ein …

… Hund natürlich!

Es grassiert die Behauptung, dass die Physiognomie bei enger Beziehung zwischen dem Menschen und den gezüchteten Nachkommen der Wölfe namens Hund einander im Laufe der Jahre immer ähnlicher wird. Die Beweise hierfür können nur zahlreiche Studien via Fotoapparat liefern. In Wahrheit ist das Verhältnis zwischen Herrl bzw. Frauerl und Vierbeiner ein äußerst intensives. Ich spreche da aus eigener Erfahrung, wenn ich auch zugeben muss, dass ich vor fremden Hunden seit meiner Kindheit an hohen Respekt habe. Bei uns im Kloster hat unser Förster eine junge bayrische Gebirgsschweißhündin, die mir mittlerweile sehr ans Herz gewachsen ist. Dem Benehmen dieses Jagdhundes nach zu schließen dürfte das auf Gegenseitigkeit beruhen. Leider fehlt mir oft die Zeit zu einem Spaziergang, aber während der Arbeit hat die junge Dame ohnehin genug Auslauf. Wer einen Hund besitzt und mit ihm den Tagesablauf teilt, der kommt zudem intensiver mit der Natur in Kontakt. So wie der wachsame Hausgenosse alles mit seiner Nase untersucht und die Ohren spitzt, werden auch wir aufmerksamer für das, was die Wegränder säumt und jetzt wächst und blüht. In den reifenden Kornfeldern z. B. leuchten immer noch die Kornblumen himmelblau auf und sorgen für einen herrlichen Farbakzent in unseren Fluren. Wer weiß, wie lange der Sommer heuer dauern wird? Eh wir uns versehen, hält der Herbst wiederum Einzug. Ein Hund kann uns durchaus helfen, den jeweiligen Augenblick mehr zu achten und die kleinen Dinge als wertvoll zu erkennen. So gesehen ist jeder Hund auch ein kleiner Therapeut.

Hilfe für die Hundeblase:

Leider sind unsere geliebten Vierbeiner ebenso wie wir Menschen nicht vor Krankheiten gefeit. Hat ein Hund Probleme im Nieren- und Blasenbereich, so kann ihm ein aus Kornblumenblüten im Heißaufguss hergestellter Tee Linderung verschaffen. Diesen Tee verabreicht man als Tagesgetränk. Zusätzlich soll man den Bauch 2mal am Tag mit Kornblumenblüten-Öl einreiben. (Nähere Informationen dazu: Kräuterpfarrer-Zentrum Karlstein/Thaya)


ⓒ Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum Karlstein/Thaya

Kommentare geschlossen.