Viel Hoffnung steckt in der Erde

Und auch im Menschen drin

„Dum spiro, spero!“ – Solange ich atme, hoffe ich! Diesen Ausspruch legt die Überlieferung keinem Geringeren als Cicero (+ 43 v. Chr.), dem berühmten römischen Staatsmann und Philosophen, in den Mund. Es ist sicher allemal besser, sich über die Hoffnung Gedanken zu machen, als sich aufgrund der langen lichtkargen Zeit der andauernden „Mieselsucht“ hinzugeben. Jetzt, wo es endlich gilt, die Beete im Garten nach und nach mit Samen zu bestücken, schlendern viele von uns zwischen den Regalen der Gartencenter hin und her, um nach dem geeigneten Gemüse oder der geplanten Blumenpracht für den Sommer Ausschau zu halten. Ob sich die in den einzelnen Packungen enthaltenen Sämereien auch wirklich zu dem auswachsen und entfalten werden können, was die bildliche Werbung darauf in herrlichen Bildern vorgibt, bleibt vorerst einmal dahingestellt. Doch würde der Zweifel überwiegen, käme es niemals so weit, dass wir uns der gesundheitsfördernden Mühe unterziehen und die Beete dahingehend herrichten, um samt den Samenkörnern auch die Hoffnung ins Erdreich zu versenken. Allein das liefert mir für diese Tage ein Bild, das ich mir in meiner Herzkammer aufhänge und betrachte. Es ist die Hoffnung, die mich durchs Leben trägt. Es ist die Hoffnung, die mich am Abend eines jeden Tages meine eigenen Grenzen erkennen lässt samt der Zuversicht, dass ein neuer folgender Tag mich schon wieder jenseits davon erwachen lässt.

Rosmarin-Essig belebt:

Ein Schuss Kräuteressig bringt jedem Salat ein wenig mehr Aroma. Hat jemand gerade Rosmarin-Essig zur Hand, kann man etwas davon am Morgen auf einen feuchten Lappen leeren und den gesamten Körper damit abreiben. Das erfrischt den ganzen Leib, stärkt das Gemüt und fördert die Durchblutung der Haut.

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