Man merkt, dass man einen Kopf hat …

Oft erst, wenn er schmerzt

Die Zivilisation hat sehr viele Vorteile. Kaum einer möchte auf die mannigfachen Erleichterungen des Alltags verzichten, die unser gegenwärtiger Lebensstandard mit sich bringt. Leider hat der so genannte Fortschritt auch negative Folgen. Durch Bewegungsarmut und einseitige Ernährung leidet unser ganzer Organismus. Der wiederum verschafft sich ein Ventil und macht auf seine Art auf sich aufmerksam. Eines dieser Signalsymptome ist das Kopfweh. Alle Menschen, die z. B. unter Migräne leiden, können ein oft schmerzerfülltes Lied davon singen. Lang andauernde Kopfschmerzen sollten unbedingt dem Arzt „gebeichtet“ werden, da es eine große Anzahl an direkten oder indirekten Ursachen dafür gibt. Oft führt dann die Spurensuche zu einem ganz entlegenen Krankheitsort im Körper. Die Signaturenlehre des Paracelsus meint, dass man in der Natur auf das schauen soll, was in seiner Gestalt den einzelnen Organen im Körper ähnlich kommt. So kann man bei allem, was eine runde Form hat, nach dem schauen, was eventuell dem Kopf Hilfe sein kann. Es liegt daher nahe, wenn wir uns der Zwiebel zuwenden. Probieren Sie es als Leidgeplagter doch einmal mit folgendem Tipp:

Zwiebeldämpfe einatmen

Hat man eine große Zwiebel zur Hand, schält und zerkleinert man diese und übergießt sie mit 1 Liter kochendem Wasser. Dann breitet man zum Inhalieren über den Kopf und gleichzeitig über das Gefäß mit dem Zwiebelwasser ein großes Handtuch und atmet die Dämpfe ruhig und gelassen ein. Nach dem Inhalieren bleibt man vernünftigerweise noch einige Zeit im Zimmer. Bei immer wiederkehrenden Schmerzen kann man diese Anwendung bis zu 3 Wochen lang täglich am Abend durchführen.

Zwiebel

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