Schau in deinen Mund

Früchte und Kräuter stärken das Zahnfleisch

Es ist schon ein Gfrett mit unseren Zähnen. Bevor sie zum ersten Mal aus dem Kiefer auftauchen, verursachen sie bereits Schmerzen, so dass unsere Kleinsten vermehrt schreien. Sind sie einmal da, fallen sie nach ein paar Jahren wieder aus. Manchmal wachsen auch die Zweiten kreuz und quer, sie bekommen Löcher, müssen daher behandelt und gezogen werden. Aber ohne Zähne wär’s ja genau so ein Gfrett. Also schauen wir besser mit Sorgfalt darauf. In erster Linie bedarf es einer dauernden Stärkung des Zahnfleisches. Jetzt im Winter kann man sich leicht ein paar Grapefruits besorgen. Entweder gleich längere Zeit hindurch die Frucht verzehren oder täglich mehrmals ein Glas Grapefruitsaft trinken. Die zusammenziehende Kraft des Fruchtfleisches hilft, das lästige Zahnfleischbluten hintan zu halten. Das gleiche gilt für Zitronen. Zusätzlich helfen die in den Zitrusfrüchten enthaltenen Vitamine, die Zellwände des Zahnfleisches zu festigen. Generell sind aber ebenfalls bittere Kräuter bei Problemen der Mundhöhle wirksam.

Mundspülung mit Beeren

Wer unter lästigem Bluten des Zahnfleisches leidet, kann auch folgenden Rat ausprobieren: 2 Esslöffel getrocknete Schwarze Johannisbeeren (= Ribisel) werden mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergossen. Danach 20 Minuten ziehen lassen und abseihen. Mit dem gewonnenen Extrakt kann man in der Früh und am Abend den Mund ausspülen. Das ist eine vernünftige Zusatzbehandlung zu dem oben bereits Erwähnten. Als natürliches Zahnputzmittel kann ich ebenfalls getrocknete und pulverisierte Salbeiblätter empfehlen, die wie Zahnpaste verwendet werden können.

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